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Ich will meinen eigenen Camper – und jetzt ?!

Neuseeland mit dem Camper

Suchen, suchen , suchen !! Und das ewig !! Es hat mich Stunden, Tage und bestimmt 2 Monate auf den einschlägigen Onlineportalen gekostet. Ich suchte nach einem Benziner mit Gas, aber alles was ich sah, waren Diesel…
bei der aktuellen Lage, mit dem Dieselfahrverbot das an die Tür klopft, kein Wunder. Zusätzlich drängten so viele Fragen nach Antwort – soll der Bus Stehhöhe haben ? Soll es ein alltagstauglicher Camper sein ? Mercedes Sprinter ? VW Transporter ? T3, T4,T5 ? Schon ausgebaut ? Und und und ! Irgendwann wusste ich aber genau was es sein sollte, Gott sei Dank, denn dann wurde ich auch fündig ! Ich sah ihn und es fing sofort an zu kribbeln. Das ist er!

My Love beim Kauf

 

Ein VW Transporter wird zum Wohnmobil

Meine Anforderungen wurden alle erfüllt, bis auf Eine…keine Automatik. Dafür war das Baby hier komplett leer. Der Innenausbau würde also genau meinen Vorstellungen entsprechen. Benziner, Gas und ein halbhohes Dach. Damit komm ich sogar noch in die ein oder andere Tiefgarage rein. Wichtig, denn in Berlin braucht mein Schatz unbedingt einen sicheren Stellplatz. Mir wurde schon mal ein Auto direkt vor der Haustür weg geklaut. Deshalb wird noch ordentlich in Sicherheitstechnik investiert. Ich lege all meine Hoffnung in Bear Lock . Dieses Konzept hat mich von allem am meisten überzeugt. Lenkradkralle mit Alarm zur ersten Abschreckung ziehe ich auch noch in Erwägung.

Vorbereitung Ausbau

 

Der Ausbau zum Campervan

So weit so gut, jetzt musste ich noch jemanden für den Ausbau auftreiben. Auch schwierige Angelegenheit. Ich wünschte ich wäre handwerklich so begabt um es komplett selbst zu übernehmen. Doch da musste ich der Realität ins Auge blicken…einfach nicht machbar! Ich brauchte erst mal einen begabten Handwerker, der mir eine Basis schafft auf der ich selber aufbauen kann. Bett/Sofa, Stauraum, Küche, Elektronik, Heizung, Solar, Dämmung, Holzverkleidung und ne neue Lackierung mit Rostentfernung. Alles andere übernehm ich dann selbst. Dekorieren und gemütlich machen ist nämlich kein Problem – im Gegenteil, I love it ! Aus alt mach neu, aus ganz nett, mach wow. Yeahh! Und wer hätte es gedacht, ein Freund der Familie hat doch tatsächlich Erfahrung im Ausbau von Wohnmobilen und bot mir seine Hilfe an ! Unser Freund lebt in der Ukraine…whaaaat !? Genau, das war auch meine Reaktion..:-). Doch ich wollte meinen eignen Bus und würde alles dafür tun ! Und wenn ich dafür zwei mal in die Ukraine reisen muss !  Tschakka !

 

Viktor mein Retter in der Not

Das Schicksal hatte mir diesen Sommer einen richtigen Tritt in den Arsch gegeben. “Für Dich hab ich einen schönen Armbruch im Angebot liebe Claudia, Bitteschön!” Danke, das war aber wirklich nicht nötig. Oder doch ? (Dazu vielleicht mal mehr in einem separaten Artikel). Die Reise in die Ukraine stand an und ich mit Armbruch da. Gips und Autofahren verträgt sich nicht, ist sogar verboten. Scheiße und jetzt !? Unser Freund Viktor war gerade in London und erklärte sich bereit die Fahrt zu übernehmen. Tschakka ! Das Schicksal hatte wohl doch ein schlechtes Gewissen und kam mir netterweise wieder etwas entgegen. Wir waren 2 Tage unterwegs, mit einer Übernachtung in Polen. Ich musste die Reise mit frischem Armbruch antreten, da der Bus sonst nicht hätte in die Ukraine einreisen dürfen. Der Halter des Fahrzeugs muss mit am Start sein, alles klar, wird gemacht. Das war Ende Juli. Seitdem steht er in Chernivtsi und wird von Viktor geht und gepflegt. Einen neuen Anstrich mit Rostentfernung gab es schon…

My Love nach dem Makeover

und der Ausbau befindet sich auch im Endstadium.

Work in progress

Nächste Woche hole ich mein Baby nach Hause. Ich kann es kaum erwarten endlich meinen Traum vom eigenen Camper zu leben. Eine letze Hürde ist noch zu nehmen, die Rückreise von der Ukraine nach Berlin. Dieses Mal würde ich aber gerne selber fahren liebes Schicksal…

Neugierig wie die Story weiter geht ? Begleitet mich auf dieser Reise, es wird spannend – Fortsetzung folgt ! 😉

 

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